Das Sehvermögen des Hundes

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Hunde, wie die anderen Säugetiere (außer dem Menschen), farbenblind seien. Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die meisten Säugetiere (Hunde, Katzen, Pferde, Rinder, Schweine, Ratten, Mäuse u.a.m.) zwei Zapfentypen besitzen, nämlich Blau-Zapfen und Grün-Zapfen.

Das Farbensehen des Hundes ist ganz grob vergleichbar mit der Farbwahrnehmung rot-grün-blinder Menschen. Im Gegensatz zum Menschen sind Hunde wenig empfindlich für Rot-Töne, da ihnen der Rot-Zapfen fehlt!

Insgesamt ist das Farbensehen für die meisten Säugetiere sicher weniger wichtig als für den Menschen. Allerdings kann beobachtet werden, dass ein Hund ein rotes Hindernis (z.B. Hürde beim Agility) welches auf einer grünen Wiese steht bei schlechteren Witterungs- und/oder Lichtverhältnissen nicht mehr als solches erkennen kann. Wäre dieses Hindernis hingegen blau, so würde er dieses auch als solches erkennen können. Gleiches gilt für Gelbtöne. Ein gelber Ball, weit geworfen auf einer Wiese, kann u.U. nicht mehr erkannt werden, da der Ball für den Hund eher grünlichgrau bis farblos wie die Wiese aussieht.

Für Spielzeuge und Gerätschaften eignen sich daher am besten die Farben blau und weiß, oder Farbkombinationen, welche die Farben blau und/oder weiß enthalten.

Bild1-Farbspektrum Mensch

Farbspektrum Mensch

Bild2-Farbspektrum Hund

Farbspektrum Hund
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